Heizung: Verbrauch senken und Wirkung optimieren
Veröffentlicht in Allgemein am 31. Dezember 2011
Die laufenden Betriebskosten einer Heizungsanlage werden in den nächsten Jahren durch ständig steigende Energiepreise weiter steigen. Eine Möglichkeit, diesem vorzubeugen, ist die Erneuerung der Heizungsanlage und der Umstieg auf erneuerbare Energien. Es kann auch über eine Kombination aus herkömmlichen Mitteln und etwa einer Fotovoltaikanlage nah gedacht werden. Wichtig sind die sorgfältige Planung und die Einbeziehung der bestehenden Möglichkeiten. Wer sich ganz oder auch teilweise für erneuerbare Energien entscheidet, kann auf einen staatlichen Zuschuss hoffen. Dieser kann bei rechtzeitiger Einreichung bis zu 1.000 Euro betragen.
Wer sich keine neue Heizung einbauen möchte, kann aber dennoch einiges dazu tun, um die Heizkosten zu senken. Durch undichte Fenster oder Türen wird bis zu 20 % der Energie unnütz verschwendet. Auch sollte ein Vorraum immer mit einer weiteren Tür zur übrigen Wohnung abgeschlossen sein, sodass nicht jeder Ankömmling die gesamte Wohnungswärme hinauslässt. In einem Einfamilienhaus ist die Wärmedämmung von großer Wichtigkeit. Ist das Haus schon älter, kann bis zu 25 % der Heizkosten eingespart werden, wenn eine extra Wärmedämmung an der Fassade angebracht wird. Wenn der Dachboden nicht isoliert ist, kann der Boden mit einer trittfesten Styroporschicht belegt werden, das dämmt die Wärme, die sich sonst zum Dach hinaus verflüchtigt. Auch kann die Kellerdecke auf dieselbe Weise abgedichtet werden. Dies hat großen Einfluss auf den Fußboden des Hauses und eine direkte Verbesserung kann sofort gespürt werden. Des Weiteren sollte eine Heizungsanlage regelmäßig gewartet werden, denn nur wenn sie richtig eingestellt ist, kann sie optimal arbeiten.
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