Energiesparpotential findet sich überall

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Die Wohnung ist für die meisten Menschen das wichtigste persönliche Rückzugsgebiet. Schön eingerichtet und vor allem im Herbst und Winter soll sie richtig gemütlich sein. Leider ist die Gemütlichkeit schnell vorbei, wenn die jährliche Betriebskostenabrechnung eintrifft. Den größten Anteil an der Nebenkostenabrechnung nehmen oft die Heizungskosten ein. Dabei spielt nicht nur die Heizung selbst eine Rolle, sondern auch der Verbrauch an warmen Wasser, was ja erst einmal über die zentrale Heizungsanlage aufgewärmt werden musste. In den meisten Wohnungen kann man durch ein durchdachtes Energiemanagement die Nebenkosten drücken, ohne dafür zusätzlich Geld für Baumaßnahmen zu investieren.

Wichtig ist beispielsweise, das alle Heizkörper, egal ob im Wohnzimmer oder im Bad, mit einem Thermostatventil versehen sind. Dieses Thermostatventil oder genauer gesagt der Thermostatkopf fühlt in seinem Inneren die Raumtemperatur und reguliert das Thermostatventil am Heizkörper automatisch, je nach dem, wie die Einstellung am Thermostatkopf vom Bewohner vorgenommen wurde. Dabei sollte auch darauf geachtet werden, dass das Thermostatventil des jeweiligen Raumes nicht auf volle Heizleistung eingestellt wurde, obwohl sich in diesem Raum beispielsweise tagsüber niemand aufhält, wie z.B. im Schlafzimmer. Am meisten aber kann man in der Nacht Heizkosten sparen. Da nutzt man nur das Schlafzimmer und kann in den restlichen Räumen seiner Wohnung für mehrer Stunden die Thermostatventile nach unten drehen. Wenn dies gemacht wird immer darauf achten, dass die eingestellte Raumtemperatur für die Nacht nicht weniger als 3 Grad Celsius gegenüber der Tagestemperatur des Raumes beträgt, da sonst die Wohnungswände zu sehr auskühlen, vor allem bei Minusgraden der Außentemperatur in der Nacht, da diese zu sehr ausgekühlten Wohnungswände erst wieder mit aufgewärmt werden müssten. Man nennt diesen Vorgang auch Nachtabsenkung der Heizung. Wenn diese Nachtabsenkung jeden Tag für 8 Stunden durchgeführt wird, spart man an einem Drittel des Tages einen Teil seiner Heizenergie, und das bei der Höhe der Gaspreise. Die Faustregel besagt: Je Grad Celsius niedrigere Temperatur des Raumes spart 6 Prozent an Heizungsenergie für diesen Raum. Es ist also nicht ganz so schwer, sein meistens knapp kalkuliertes Haushaltsgeld mit einem Dreh am Thermostatkopf aufzubessern und Energie einzusparen.

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