Wasserkraft wird ein immer beliebterer Stromlieferant

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Wasserkraft – Strom wird gewonnen, indem die enormen Energien genutzt werden, die fließendes Wasser entwickelt. Was grundsätzlich Umweltschonend ist, und auch keine gefährlichen Abfallstoffe zurück lässt, birgt, denkt man ökologisch, jedoch andere Gefahren in sich. Dazu gehört, dass um ein wirtschaftlich arbeiten zu können, riesige Wassermassen aufgestaut werden müssen. Die riesigen Ausmaße von Stauseen lassen einen erahnen, was für Kräfte innerhalb einer der Turbinen herrschen müssen, durch die das Wasser jagt, diese antreibt, sodass sie ähnlich eines Dynamos am Fahrrad Strom erzeugen.

Aber ein Stausee gibt einem auch Aufschluss darüber, wie viel Natur, wie viele kleine Ökosysteme zerstört werden mussten, um diese Art der Energiegewinnung überhaupt erst möglich zu machen. In Japan, wo der größte Staudamm der Welt steht, wurden sogar 600 Städte und Siedlungen zwangsumgesiedelt, damit keine Menschen in dem überfluteten Gebiet Leben (sie würden ja ertrinken). Ob der Bau von Staudämmen zur Energiegewinnung unter diesem Aspekt wirklich ökologisch sinnvoll ist, scheint zweifelhaft. Allerdings sind in Europa in der Vergangenheit bereits viele Staudämme gebaut worden – und das aus den verschiedensten Gründen.

Verschiedenste Techniken sollen dabei auch die im Stausee lebenden Fische und anderen Tiere vor der tödlichen Gefahr rotierender Turbinen schützen. Und da diese Staudämme ohnehin bereits vorhanden sind, ist gegen deren Nutzung zur Gewinnung von Energie auch nichts einzuwenden. Schließlich wird die Umwelt dadurch nicht zusätzlich belastet. Insofern trägt die Wasserkraft einen wertvollen Teil zum deutschen Energiemix bei, und ist aus diesem auch schon längst nicht mehr wegzudenken. Eine weitere Möglichkeit, die Wasserkraft zu nutzen, sind die natürlichen Auswirkungen des Mondes auf das Wasser. Eine weitere Möglichkeit, die Wasserkraft zu nutzen, besteht nämlich in der Konstruktion von Staudämmen in Meeresbuchten, bei denen der Tidenhub zwischen Ebbe und Flut ausreichend hoch ist. Diese Kraftwerke produzieren zwar nicht immer Strom, sondern nur im Wechsel zwischen Ebbe und Flut, dafür reicht ihre Leistung aber aus, um mithilfe von Speichermechanismen eine konstante Menge Strom liefern zu können. Zumal der Strom auch garantiert produziert wird, im Gegensatz zum Beispiel der Windkraft, die vom wesentlich unberechenbareren Wind abhängig ist…

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