Energie sparen ist in aller Munde

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Ähnlich wie beim Abnehmen beginnt auch das Energie sparen im eigenen Kopf. Wir leben in einer Welt, die geprägt ist von Technik und von der Verwendung von Geräten und Maschinen, die auf eine externe Energiezufuhr angewiesen sind. Längst ist es für uns selbstverständlich geworden, dass aus dem Wasserhahn auf Wunsch immer warmes Wasser fließt, dass die Heizung für eine heimelige Wärme in den Wohn- und Schlafräumen sorgt. Auf Knopfdruck erhellen zahlreiche Leuchten die Räumlichkeiten oder die Nahrungsmittel werden schonend im Kühlschrank aufbewahrt. Doch all diese Dinge benötigen Energie. In vielen Fällen finden sich in privaten Haushalten sogar regelrechte Stromfresser. Alte Geräte neigen dazu, Unmengen an Strom zu verbrauchen. Der Stromzähler wird so zum Hochleistungssportler. Doch was den Stromerzeuger freut, ist des Verbrauchers und auch der Umwelt Leid.

Es geht aber auch anders. Energie sparen ist keine Hexenkunst. Mit ein wenig Disziplin, offenen Augen und Verständnis lassen sich pro Jahr entsprechende Energiemengen einsparen. Sicherlich wird sich der eine oder andere sagen, dass das, was man als einzelner weniger verbraucht, den Kohl nicht fett machen wird. Doch genau hier versteckt sich der Teufel im Detail. Es stimmt, dass einzelne kleine Wassertröpfchen noch keine Flut ausmachen. Doch wenn sich viele Tropfen sammeln, wird schnell eine ansehnliche Menge daraus. Ähnliches gilt beim Verbrauch von Strom.

Um Energie zu sparen, reicht es oft, dass man zum Beispiel beim Verlassen eines Raumes das Licht ausschaltet, Türen schließt, um die Wärme im Raum zu halten. Aber auch das richtige und gezielte Lüften trägt zur Einsparung von Energie bei. Bügeleisen, Staubsauger oder Kühlgeräte etc. – all diese Dinge können regelrechte Stromfresser sein. Bei der Neuanschaffung eines Gerätes ist es in jedem Fall ratsam, auf die Energieeffizienz des Gerätes zu achten. Verschiedene Geräte unterliegen bereits heute einer Kennzeichnungspflicht in puncto Energie- oder Wasserverbrauch. Anhand dieser Labels kann der Verbraucher dann genau sehen, wie viel die Waschmaschine oder der Staubsauger an Strom und/oder Wasser benötigt, um seiner Arbeit nachgehen zu können.

Ein weiterer großer Stromfresser sind die Leuchtmittel, die im Haus vorhanden sind. Bereits heute gibt es Energiesparlampen, die weder in ihrer Leuchtkraft noch in der Lichtfarbe der Glühbirne nachstehen. Allerdings benötigen sie deutlich weniger Strom. Energie sparen schont Umwelt und Geldbeutel.

Foto © Mikhail Mishchenko – Fotolia.com

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