Eine Auto Standheizung schafft Wärme-Fakten

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Grundsätzlich kann man sagen, dass eine Standheizung den Komfort erhöht, jedoch Energie verbraucht. Sie ist jedoch in vielerlei Hinsicht besser als die Alternativen. Moderne Steuerungssysteme machen sie immer effizienter und praktischer zu handhaben.

Je kälter der Winter, desto mehr weiß man es zu schätzen: Man steigt ins Auto und kann sofort den Mantel ausziehen. Die Windschutzscheibe ist nicht vereist und beschlägt auch nicht. Der Motor springt leicht an und ist schnell auf Betriebstemperatur, so dass man sofort losfahren kann. Doch der Komfort hat seinen Preis: Für das Beheizen wird Kraftstoff verbraucht. Besonders, wenn man doch etwas später losfährt, als man ursprünglich vorhatte, wird das leere Auto lange unnötig warmgehalten. Das ist sehr energieaufwändig, zumal Autos kaum gegen Wärmeverlust isoliert werden. Während der Fahrt ist durch die Abwärme des Motors ja schließlich Wärme im Überfluss vorhanden.

Dennoch hat die Standheizung einige Vorzüge. Denn beim Beheizen des stehenden Autos geht es nicht allein um Komfort: Wenn Fenster vereist sind, bleibt nichts anderes übrig, als den Motor anzustellen, die Fensterheizung aufzudrehen und zu warten, bis das Eis genug angetaut ist und man es wegkratzen kann. Auch ist es der Sicherheit beim Fahren nicht unbedingt zuträglich, eine Winterjacke zu tragen und diese dann nach einigen Minuten, wenn sich eine erträgliche Temperatur im Fahrgastraum eingestellt hat, während der Fahrt auszuziehen. Auch sollte man den Motor nicht voll belasten, solange er noch kalt ist, denn dann ist der Verschleiß höher, und es entstehen mehr schädliche Abgase. So sieht man in den Wintermonaten oft Fahrzeughalter, die ihren Motor vor dem Losfahren erst einige Minuten warmlaufen lassen. Das ist jedoch noch weniger effizient als eine Standheizung: Bevor überhaupt Wärme in den Fahrgastraum gelangen kann, muss der Motorblock erwärmt werden. Die Wärme ist beim Betrieb des Motors nur ein Nebenprodukt. Auch im Leerlauf ist der Motor einem gewissen Verschleiß ausgesetzt, ebenso bei der Produktion der elektrischen Energie für eine eventuelle elektrische Heizung. Auch ist die Verbrennung in einem (kalten) Motor niemals so sauber wie in einer Standheizung. Wenn man nicht darum herumkommt – oder nicht darauf verzichten will –, das Auto aufzuheizen, bevor man in der kalten Jahreszeit damit losfährt, ist man mit einer Standheizung besser bedient. So verbraucht man weniger Benzin und stößt wesentlich weniger giftige Abgase aus.

Ein wichtiger Faktor für den Komfort, den Standheizungen bieten, ist die Möglichkeit, ein vorzeitiges Aufwärmen des Fahrzeugs zu programmieren. Entweder stellt man über eine verhältnismäßig simple Zeitschaltuhr ein, wann die Standheizung in Betrieb gehen soll, oder man schaltet diese mit einer Fernbedienung ein. Bei der Zeitschaltuhr-Variante gibt es simplere Ausführungen, bei denen man bloß den Zeitpunkt des Einschaltens einstellen kann; es gibt aber auch mit Temperatursensoren ausgerüstete Ausführungen, die sich selbstständig einschalten, um zum gewünschten Zeitpunkt die gewählte Temperatur zu bieten.

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